美好的一天 Singapur!

Singapur, eine Stadt, neben der New York ganz sicher einpacken kann. Schon immer habe ich ganz besonderes Interesse an den asiatischen Riesenstädten gehabt. Bangkok, Peking, Shanghai… und Singapur, natürlich.

Nach ein paar Tagen stumpfsinniger Google-, Secret-Escapes- und Expedia-Suchen fanden wir den Reiseanbieter fairholidays.de, der es uns ermöglichte, unsere asiatische Rundreise ganz individuell zusammenzustellen.

Sogar unter vielen verschiedenen Hotels unterschiedlicher Sternekategorien konnten wir wählen. Super, total individuell und trotzdem pauschal! Genau das machte es uns schließlich schmackhaft, uns ein Angebot zu Singapur, Bangkok und Koh Samui zusammenstellen zu lassen.

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Nachdem wir unsere ganz individuelle Reise also gebucht hatten, freuten wir uns auf einen dreitägigen Stopover in Singapur, um von dort aus für drei Tage nach Bangkok zu fliegen und anschließend für eine Badeauszeit eine Woche auf die thailändische Trauminsel Koh Samui zu entfliehen. Insgesamt würden wir ganze zwei Wochen unterwegs sein und fünf Flüge mit Singapur Airways genießen. Und das ganze für 1.799€, grandios!

Singapur Airways war eine exzellente Fluggesellschaft. Wir entspannten uns über den Wolken auf unserem 12-stündigem Flug und schauten uns aneinander gekuschelt alte Disney Filme an, während uns immer wieder Snacks gereicht wurden, wie z.B. Äpfel, Muffins, Kaffee und Kuchen und Sandwiches neben den Hauptspeisen.

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Endlich gelandet am Singapur Changi Airport!

Als wir schließlich am Changi Airport Singapur landeten, waren unsere Mägen voll und durstig waren wir auch nicht, sondern ganz aufgeregt auf die grandiose Stadt. Das Kofferband lief bereits als wir aus den Passkontrollen kamen. Alles ging unheimlich schnell. Anschließend wurden wir von einem privaten Fahrer abgeholt, der unsere Namen auf großen Schildern geschrieben in die Luft gehalten hatte und uns in das V Hotel Lavender brachte. Ein tolles Hotel, aber der Lavendelgeruch kam uns nach drei Tagen zu den Ohren raus. Trotzdem eine nette Idee, den Namen mit den Gerüchen im Hotel zu verbinden. Von unserem Zimmer aus hatten wir eine schöne Aussicht, die Fenster konnte man allerdings nicht öffnen, aber davon war eh abzuraten, denn dafür war es viel zu heiß draußen. Singapur liegt direkt am Äquator und es ist das ganze Jahr über dort um die 32 Grad Celsius warm. Die Menschen dort kennen keinen Winter oder gar Schnee.

An unserem ersten Tag erforschten wir Little India, weil sich das Viertel direkt in der Nähe unseres Hotels befand. Dort stießen wir, sehr zu meinem persönlichen Glück, auf ein Katzencafé, in das ich schnurstracks hineinlief, ohne Nicolas nach seiner Meinung zu fragen. Es handelte sich um das Meomi Cat Café und darin bekamen wir erst einmal gekühlte Getränke und eine ID Karte, auf der eine der Katzen abgebildet war, mit der wir anschließend in den Katzensaal gelangten. Dort staunte ich nicht schlecht, denn hier wohnten die verschiedensten Katzenarten. Während wir an unseren mit Comic-Katzen bedruckten Trinkbechern nippten, wurden die Katzen vor uns gefüttert. Meine Wangenmuskeln schmerzten nach einiger Zeit, weil ich vor Glückseligkeit aus dem Grinsen gar nicht mehr herauskam. Ein Kater hatte es mir besonders angetan, er hieß Mario und gehörte der Rasse der Munchkin Shorthair an. Er hatte süße kurze Beine und war ganz leicht. Seine gelb glühenden Augen jagten mir zwar beim ersten Anblick einen heiden Schrecken ein, aber er war ganz lieb und ließ sich sogar bald dazu herab ein Feder-Spiel mit mir zu spielen.

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Die ID Card
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Das ist Mario

Irgendwann wurde es dann richtig voll im Katzensaal, weil immer und immer mehr Besucher erschienen, um die wunderbaren Katzen zu verwöhnen, sodass wir entschieden, unsere Erkundungstour durch die Straßen Singapurs fortzusetzen. So langsam machte sich der Jetlag samt Müdigkeit bemerkbar, waren wir doch schon seit über 36 Stunden wach. In einem Café namens „Toast Box“ ließen wir uns erstmal nieder, um uns den ersten singapurischen Snack und etwas Kaffee gegen die Müdigkeit zu gönnen. Das Café hatte eine bemerkenswert moderne Einrichtung und wie der Name schon verriet, bekam man dort Toasts in jeder erdenklichen Variation. An der Theke gaben wir unsere Bestellung ab und bekamen einen kleinen Summer, der sehr an jene der deutschen Restaurantkette „Vapiano“ erinnerte. Nachdem uns der Summer dann auf unserem Tisch vibrierend darauf aufmerksam machte, dass unsere Bestellung fertig war, kam Nicolas auch schon wieder mit dem Snack zu unserem Tisch zurück und ich sah mir an was wir uns da bestellt hatten. Kaffee war das eindeutig nicht… aber das Toast sah genial aus. Dickes Brot mit einer gefühlt einem Meter dicken Schicht Erdnussbutter! Und warm! Wir ließen es uns schmecken und beäugten dabei unsere Getränke, die halb durchsichtig und halb grün-gelblich waren. Letztlich schmeckten auch diese ganz gut und erinnerten ein bisschen an Limonade mit…Aloe Vera?!

Als es schließlich zu dämmern anfing, machten wir uns per MRT auf den Weg nach Marina Bay, um das abendliche Lichtspektakel dort mit eigenen Augen zu sehen. Dort angekommen, blieb uns erstmal nichts mehr zu sagen. Es verschlug uns wahrlich die Sprache, wie wunderschön dieser Ort doch war. Die Komposition aus riesigen, modernen Wolkenkratzern, deren glitzernde Fassaden sich im Wasser des Hafens spiegelten und das beeindruckende Hotel „Marina Bay Sands“, sowie die architektonische Meisterleistung der Helix Brücke war einfach atemberaubend.

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Von links nach rechts: die Helix Brücke, das Marina Bay Sands und das Art Science Museum

Direkt neben uns stand der Merlion, das Wahrzeichen Singapurs. Das Kunstwort „Merlion“ setzt sich aus den englischen Begriffen „mermaid“ (Meerjungfrau) und „lion“ (Löwe) zusammen und die Figur stellt naheliegender Weise sowohl Fisch als auch Löwen dar. Der Löwenkopf symbolisiert Stärke und Furchtlosigkeit, der Fischkörper die Verbundenheit mit dem Meer. Glücklicherweise überschnitt sich unser Aufenthalt in Singapur mit dem Light Art Festival „I light“ vom 3. bis zum 26. März und so wurde der Merlion mit schillernden Farben angestrahlt und die Kulisse wurde von einer spektakulären Musikeinlage untermalt.

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und es ergeben sich so viele Möglichkeiten, Fotos zu machen. Selbst für Profifotografen ist es eine schöne Herausforderung, all die wunderbaren Lichter und aufgebauten Kulissen abzubilden.

Wir kamen unter Anderem an einer riesigen beleuchteten Konstruktion aus Unmengen von Regenschirmen vorbei, unter der sich schon jede Menge Fotografen tummelten und ihre Kameras dazu antrieben, die besten Fotos abzulichten. Auch beleuchtete Zelte und riesige Laternen erleuchteten unseren Weg zur Helix Brücke. Es war einfach wunderschön, nie hatten wir etwas ansatzweise Vergleichbares schon einmal gesehen.

An der Helixbrücke angekommen, staunten wir nicht schlecht, denn die violetten Lichter spiegelten sich in dem darunterliegenden Wasser wider und just in dem Moment begann die Lasershow des Marina Bay Sands. Jeden Tag um 20:00 und 21:30 bietet das Hotel eine  13 minütige open air Lichtshow in der Bucht.

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Die Lichtshow des Marina Bay Sands

Die sogenannte „Wonder Full“ Zusatzshow gibt es an Freitagen und Samstag um 23:00 Uhr, dort wird mittels Licht-, Wasser-, Ton-, und Rauchinstallationen die Lebensgeschichte eines Mannes erzählt. Zu orchestralen Klängen und Louis Armstrongs „Wonderful World“ werden Bilder und Filme in den Nebel und in sprudelnde Wasserfontänen projiziert. Leider waren wir aber nur von Montag bis Donnerstag da, sodass wir nicht die Möglichkeit hatten, diese zu sehen. Das Video unten zeigt euch jedoch Südostasiens größte Licht und Wasser Show mit all ihren Vorzügen.

Nach der Lasershow steuerten wir dann den Singapore Flyer an, der mit einer Höhe von 165 Metern von März 2008 bis April 2014 das weltweit höchste Riesenrad war. Abgelöst wurde es dann von dem 140 Millionen Euro teuren und 168 Meter messenden „The High Roller“ in Las Vegas.

Da wir erst gegen 22 Uhr am Flyer ankamen, war es ganz menschenleer und wir genossen eine halbstündige Fahrt zu zweit in einer Kapsel, die normalerweise für 28 Personen ausgelegt ist. Der Preis für ein einfaches Ticket für einen Erwachsenen liegt bei ca. 30 Singapur Dollar, was umgerechnet ca. 15 Euro entspricht. Und die Aussicht ist einfach jeden einzelnen Cent wert, wohin man auch blickt, überall strahlen einem glänzende Hochhausfassaden entgegen. Und auch wenn New York City mit seinen 725 Wolkenkratzern als die Stadt mit den weltweit zweitmeisten Wolkenkratzern gilt, kam es  mir doch so vor, als glitzerten mir dort oben alle Wolkenkratzer dieser Welt entgegen. Tatsächlich belegt Singapur mit seinen 232 Wolkenkratzern aber nur den 10. Platz.

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Die Aussicht auf die Wolkenkratzer

Von hier oben hatte man außerdem einen wundervollen Panorama Blick über den Hafen, beleuchtete Schiffe durchquerten die See, das Marina Bay Sands schien näher denn je und sogar die Supertrees des „Gardens by the Bay“ leuchteten um die Wette mit den atemberaubenden Riesengewächshäusern „Flower Dome“ und „Cloud Forest“.

Seht mehr zu Singapur bei Nacht und unserem ersten Abend in Singapur in unserem Reise-Vlog und auf meinem YouTube Channel jasminesaffairs.


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