Meine TOP 10 der Schönsten Orte

Das Jahr 2017 war für mich mehr als ereignisreich! Kaum zu glauben, dass ich dieses Jahr elf mal geflogen bin und insgesamt fünf neue Orte bereist habe. Ein weiterer kommt im Dezember dazu; da geht es dann noch über Silvester nach Hong Kong! *freu*

So habe ich also dieses Jahr New York, Singapur, Bangkok, Koh Samui, Rom und voraussichtlich Hong Kong sehen können, unglaublich! Noch nie bin ich in einem Jahr so viel gereist! Auch vor diesem Jahr bin ich ab und zu rum gekommen, z.B. nach Paris oder Amsterdam, die kanarischen Inseln, Berlin und so weiter aber dennoch nie in zeitlich so kurzen Abständen!

Hier habe ich euch meine TOP 10 der für mich schönsten Orte aufgestellt, viel Spaß beim Lesen!


Platz 1: Lebua at State Tower Bangkok, Thailand
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Oh mein Gott! Was für ein Wahnsinns-Ausblick!! Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich schon so einige wunderschöne Ausblicke auf phänomenale Skylines habe genießen können, welche für mich als Vergleichswerte fungieren können. Der Ausblick vom Lebua Hotel Bangkok, den wir von der Terrasse des Breeze Restaurant hatten war einfach der wunderwunderschönste. Obwohl Bangkok an sich einen ganz „speziellen“ Charakter hat, war die Aussicht von 244 Metern Höhe über Bangkoks Dächern bei Nacht einfach ein unglaubliches Happening, das ich jederzeit gerne wiederholen wollen würde. (Ganz ehrlich; allein dafür würde ich nochmal nach Bangkok fliegen!!)


Platz 2: Das Kolosseum in Rom
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Mein jüngstes Erlebnis hat mich nach Rom geführt, die Stadt der Pizza und Pasta. Und tatsächlich, beides war toll, aber das Kolosseum hat einfach alles übertroffen! Wie es vom Sonnenlicht angestrahlt worden war…unglaublich! Das pompöse architektonische Bauwerk ist ganze 156 Meter breit und 188 Meter lang. Der Umfang beträgt enorme 527 Meter. Leider hat das Bauwerk einige Leichen im Keller… um genau zu sein dreihundert-bis fünfhunderttausend Menschen und Millionen von Tieren. Und das zu Unterhaltungszwecken. Igitt! Wie kann etwas so Schönes eine so grausame Geschichte haben?! Aber ich komme nicht umhin zu sagen, dass dieser Koloss von einem Bauwerk einfach bombastisch und wunderschön aussah mit seinen 76 verbliebenen großen Bögen, die das Licht auf magische Weise ein- und ausdringen ließ!


Platz 3: Der Arc de Triomphe de l’Étoile in Paris
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Zuerst habe ihn vom Eiffelturm aus gesehen und für enorm groß befunden, aber als ich tatsächlich vor ihm stand (mich verblüfft fragend, wie ich denn auf die Insel, die im Straßenverkehr unterzugehen schien kommen sollte) wurde mir erst bewusst, wie klein und vergänglich ich doch eigentlich bin. Der Arc de Triomphe de l’Étoile ist fast 50 Meter hoch und 45 Meter breit, aber enorm war seine Tiefe; ganze 22 Meter! Und hier lässt sich auch wieder mein Faible für antike römische Architektur erkennen!! Am elften November eines jeden Jahres findet dort auch eine Parade zu Ehren des Waffenstillstandes zwischen Frankreich und Deutschland 1918 statt!!


Platz 4: Die Aussicht vom Singapore Flyer bei Nacht

Eins meiner schönsten Erlebnisse trug sich vor einigen Monaten in Singapur zu, als ich mit Nicolas eine Fahrt mit dem Singapore Flyer, dem einst größten Riesenrad der Welt genießen durfte. Seit 2014 ist es mit einer Höhe von 165 Metern nur noch das zweithöchste und ist von dem High Roller in Las Vegas, das das Singapore Flyer lediglich mit zwei Metern überragt, überholt worden. Wir hatten die für ca. 30 Personen ausgelegte Gondel ganz für uns allein, da wir an einem Wochentag um ca. 22 Uhr abends dort waren. Das Flyer orientiert sich in seiner Konstruktion an dem London Eye, die Gondeln befinden sich also außerhalb des Rades, um die Sicht der Passagiere nach draußen nicht zu behindern. Und die war wirklich zauberhaft!! Überall Hochhäuser, soweit das Auge reichte und man konnte beinahe einen Blick auf den beliebtesten, längsten und höchsten Pool der Welt auf dem Marina Bay Sands Hotel erhaschen. Sogar den Hafen mit den vielen leuchtenden Schiffen konnte man entdecken und es war ein unglaubliches Gefühl aus einer solchen Höhe auf die glitzernden Super Trees und die aufwendigen Baukonstruktionen der Gewächshäuser Cloud Forest und Flower Dome zu blicken!!


Platz 5: Die Lavaröhre Cueva de los Verdes auf Lanzarote
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Schon viele Jahre her, doch noch immer mit eins der schönsten Highlights meiner bisherigen Urlaube war der Ausflug durch eine Lavaröhre auf der kanarischen Insel Lanzarote. Diejenigen von Euch, die schon mal etwas von Lanzarote gehört haben, oder sogar schon mal dort waren, wissen, dass es dort nur so von Vulkanen wimmelt, die zum Teil heute noch aktiv sind. Die Insel ist zu drei Vierteln mit Lava bedeckt, ausgespien von etwa 100 Vulkanen. Die Lavaröhre Cueva de los Verdes entstand durch den Vulkanausbruch des Montaña Corona vor ca. 3.000 bis 4.500 Jahren. Die Lava floss unter der erstarrten Oberfläche weiter und hinterließ nach dem Versiegen eine etwa sieben Kilometer lange Höhle, dessen Höhlendecke an etwa 20 Stellen einbrach, was bis zu 20 Meter tiefe Schächte entstehen ließ. Nur etwa 50% der Röhre sind überhaupt zugänglich und teilweise wird der Höhlendurchgang so eng, dass man an den Wänden entlang rutschen muss, um weiter zu kommen. Das war eine solch heftige Erfahrung und wirklich etwas ganz Besonderes, nicht vergleichbar mit irgendwelchen anderen bisherigen Erfahrungen.


Platz 6: New York City im tiefsten Schnee
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Brrr…New York im Januar ist wirklich kalt. Aber es ist auch der preiswerteste Zeitpunkt! Wir haben für eine Woche New York City inklusive Direktflügen von Lufthansa und einem sehr coolen Hotel (das Yotel) nur 600€ bezahlt! Die Temperaturen zu der Zeit lagen bei ca. minus sechs Grad Celsius und wir froren uns den Allerwertesten ab, aber noch nie habe ich Schnee auch dermaßen schön gefunden wie dort. Alles war weiß und ließ die große Weltstadt etwas uriger und ruhiger wirken. Überall standen noch die riesigen, geschmückten Weihnachtsbäume, sogar der berühmteste am Rockefeller Center! Wir fuhren Schlittschuh und kehrten bei Ladurée und bei Applebees ein. Wir holten uns die verrücktesten amerikanischen Starbucks Christmas Getränke, die es bei uns in Deutschland nie gegeben hatte und bestaunten das glitzernde, verschneite Treiben, die wunderschöne Weihnachtsdekoration und die vermummten Gestalten auf den Straßen New York Citys! Ich würde jederzeit wieder im Winter nach New York reisen, das war ein unglaubliches, kaltes Erlebnis, das ich niemals vergessen werde. So habe ich New York City kennengelernt, das werde ich mir für immer bewahren; das weihnachtlich-glitzernde, verschneite New York City.


Platz 7: Eine Off-Road Quad Tour auf Khao Thai Kwai, Koh Samui, Thailand
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Ein weiterer wundervoller Ort befindet sich am höchsten Punkt der thailändischen Insel Koh Samui, von dem man bis zur Insel Koh Pangan sehen konnte. Wir haben dort eine aufregende Off-Road Quad Tour mit dem Team von X-Quad Samui (über den Link kommt ihr auf ihre Webseite) gemacht, die es wirklich in sich hatte! Wir sind durch puren Dschungel gefahren, über kaum befahrbare Schotter Wege, enge Wege, teilweise sehr steil und ganz nah an gefährlichen Abgründen entlang. Ich kann euch sagen, mir ging der Arsch echt auf Grundeis, zweimal habe ich das Quad auch mitten ins Dschungelgrün gelenkt und konnte mich ohne die Hilfe des Führers nicht mehr befreien. Ganz ehrlich, der Umstand, dass ich dabei auch noch einen albernen Helm mit unserer Action-Cam auf den Kopf trug, ließ mich nicht gerade besser aussehen (oder wenigstens weniger albern. Nein, es scheint echt mein Ding zu sein, mich komplett zum Affen zu machen!) Wir genossen großartige Ausblicke über die Insel, hatten immer wieder Zeit, vom Quad abzusteigen und uns die Natur anzusehen. Wir haben einige exotische Spinnenarten und zu meinem Glück auch Katzen entdeckt, manchmal könne man auch auf Schlangen treffen, meinte der Guide zu uns. Am Mittag machten wir Rast und aßen traditionell thailändisches Essen, das uns an einem wunderschönen Aussichtspunkt gereicht wurde und danach machten wir uns auf zu einem Wasserfall in den Tiefen des thailändischen Dschungels Koh Samuis. Eine unglaubliche Erfahrung!!


Platz 8: Der Nationalpark Timanfaya, Lanzarote
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Dieser Ort hat mich zum Schweigen gebracht. Stille. Alles war in Asche getaucht. Kein Leben, kein Grün, nur Vulkane. Was für ein urzeitlicher Anblick!! Noch nie habe ich Vergleichbares gesehen. Der Timanfaya Nationalpark, der auch als Montañas del Fuego (Feuerberge) bezeichnet wird, erstreckt sich über ca. 50 Quadratkilometer. Die 32 Vulkane sorgten im 18. Jahrhundert mit ihren über sechs Jahre (!!!) andauernden Ausbrüchen dafür, dass heute ca. dreiviertel von der Insel Lanzarote mit Magma bedeckt wurde. Nicht nur wegen der großen Menge des ausgespienen Materials, sondern auch wegen der langen Dauer ist dies eine der bedeutendsten Vulkanausbrüche in der Geschichte des Vulkanismus. Durch starke Kontrollen, kann man das Gebiet nur via Bustour oder mit geführten Wanderungen erkunden. Zwischen den Feuerbergen befindet sich das ungewöhnliche Restaurant „El Diablo“, dessen Highlight der Naturgrill ist, der durch die Wärme eines aktiven Kraters betrieben wird. Ich rate euch in jedem Fall zu Schuhwerk mit einer dicken Schuhsole. Ich hatte nur meine Espadrilles an und habe mir die Füße verbrannt, da die Erde auf den Bergen der teilweise noch aktiven Vulkane ungeheuerlich heiß ist.


Platz 9: Ski fahren in Mühlbach am Hochkönig, Österreich
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Erste Sonnenstrahlen, funkelnder Schnee, unverspurte Pisten: Ein Hochgefühl! Mein erstes und bisher einziges Mal, dass ich Skifahren war, trug sich in Österreich in Mühlbach zu und ich habe mich sofort in diese Sportart verliebt. Als Anfängerin stand ich gar nicht schlecht auf den zwei Brettern und durfte am dritten Tag schon auf die schwarzen Pisten! Was mich diesen Ort aber tatsächlich auswählen ließ, war das herrliche Bergpanorama des Hochkönigs mit seinen schroffen Mandlwänden. Von unserer Unterbringung aus hatten wir einen wunderschönen Ausblick und genossen diesen auch bei den Aprés-Ski Zusammenfindungen in einer der zahlreichen Skihütten im Bergdorf. Die Region bietet nicht nur 120 km bestens präparierte Pisten, sondern auch 3 Funparks, in denen man sich austoben kann!


Platz 10: The view from the Shard, London
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London von oben! Der Ausblick von The Shard, einem Wolkenkratzer, der mit 310 Metern Höhe bis 2012 noch als das höchstes Gebäude in Europa galt, ist wirklich wunderschön. Man hat alle wichtigen Sehenswürdigkeiten Londons im Blick und es gibt einige Fotografen, die auf Wunsch ein paar Bilder von euch mit Londons Skyline im Hintergrund machen. Diese könnt ihr dann für 5 Euro pro Bild im Erdgeschoss erstehen. Wir waren damals kurz vor Sonnenuntergang dort, um die Kulisse sowohl bei Tag als auch im Dunklen zu sehen. Angereichert wird dieser wunderbare Ausblick mit sanften sphärischen Klängen, man hatte das Gefühl, zu schlafwandeln, so surreal war dieser 360 Grad Rundblick über London. Mein persönliches Highlight (Achtung, jetzt wird´s creepy!) war der Toilettengang in 310 Metern Höhe, denn die Toilettenkabine bestand bis auf den Fußboden und die Decke komplett aus Glas. Ein bisschen geniert habe ich mich schon dort Geschäftliches zu unternehmen, schließlich stellte ich mir einen vorwitzigen Büroheini mit Fernglas im Gherkin gegenüber vor, der mich beobachtet. Dem war hoffentlich nicht so…nichtsdestotrotz war der Ausblick grandios und auf der Toilette hatte ich ihn für zwei Minuten sogar komplett für mich alleine.

Ich hoffe, ihr habt durch meine Ausführungen ein bisschen Inspiration für eure nächsten Reisen erhalten können. Ich freue mich immer, von den Erlebnissen anderer berichtet zu bekommen, um zu planen, was ich davon selber noch sehen möchte.

Bis dahin, eure Jasmine!


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