你好 Nǐ hǎo Hongkong!

Hongkong. Eine Wahnsinnsstadt, exotisch, voll, schillernd. Voller beeindruckender Natur und noch beeindruckenderer Architektur! Schon lange hatten wir vor, nach Hongkong zu reisen, aber nie hätten wir gedacht, dass wir das so bald tun würden und dann auch noch über Silvester!

Die Vorfreude war dementsprechend groß, als wir dann ins Flugzeug der Airline Emirates stiegen und uns auf dem Weg zu der asiatischen Metropole südlich Chinas machten.

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Zeitzone|Das Ovolo Southside|Die Infrastruktur|Sprachen in Hongkong|Essen in Hongkong|Einkaufen|Symphony of Lights|Der Tian Tan Buddha|Victoria Peak|Montane Mansion|Sky 100|Man Mo Tempel|Central Mid-Levels Escalator

Hongkong zählt mit seinen über sieben Millionen Einwohnern auf ca. 1100 Quardratkilometern zu den Weltstädten und gilt als eine der Städte mit den weltweit höchsten Lebenshaltungskosten. (Quelle: Wikipedia)

Zeitzone: UTC +8
In Honkong sind es sieben Stunden später als in Mitteleuropa. Bei einem Flug von Europa nach Asien

Das Ovolo Southside:
Unser Hotel, das Ovolo Sothside befand sich im Süden von Hongkong Island, eine der am dichtesten besiedelten Gebiete Hongkongs. Die Insel wird durch eine schmale Meerenge namens Victoria Harbour von der Halbinsel Kowloon getrennt und abends hat man einen atemberaubenden Blick auf die schillernden Hochhäuser zu beiden Seiten des Hafens.Ich würde das Hotel auf jeden Fall weiterempfehlen, die Zimmer waren atemberaubend, denn nahezu alle Wände bestanden komplett aus Glas, sodass man einen unglaublich 180 Grad Ausblick auf die Stadt hatte; und das vom Bett aus!! Wir haben uns abends immer Essen liefern lassen oder den Zimmerservice genutzt, damit wir auf dem Bett essend die bei Nacht schillernden Gebäude durch die Fenster bewundern konnten. Das war wirklich ein Highlight! Außerdem finde ich die Lage des Hotels sehr praktisch, da man sich genau mittig von allen wichtigen Attraktionen befindet, so war es vom Hotel aus zu den Montane Mansions fast genauso weit wie nach Soho oder Victoria Harbour.

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Des Weiteren war der Service des Hotels wirklich sagenhaft, die Lobby war total ansprechend und modern gestaltet, das gesamte Konzept orientierte sich an der Popmusik der 90er Jahre! Sowas habe ich noch nie gesehen, überall lief Musik von Michael Jackson und Co., im Fahrstuhl konnte man dazu passende Musikvideos betrachten. Die Lobby wurde durch Kunstlicht und Neonschilder in Szene gesetzt, allerdings nicht aufdringlich, sondern gemütlich und locker, sehr erfrischend! Ein weiteres Highlight war die 24h geöffnete Kaffeebar mit Selbstbedienung; hier konnte man sich mit hochwertigem Nespresso Kaffee die Sinne verwöhnen und das 24 Stunden am Tag!! Es standen sogar Vanille Aroma, köstliche Plätzchen, sowie die beliebten Cupper Tees in jeder erdenklichen Sorte bereit!

Ihr seht, ich war wirklich sehr angetan von diesem Hotel! 🙂

Die Infrastruktur Hongkongs:
Der öffentlichen Nahverkehr Hongkongs kann sich wirklich sehen lassen! So hatten wir die Möglichkeit, zwischen zahlreichen Transportmitteln, wie der U-Bahn (MTR), dem Omnibus, den Doppeldeckerbussen, der Straßenbahn (Ding Ding), den Fähren und dem Central Mid-Levels Escalator, welcher die Stadtteile Central und Mid-Levels auf Hongkong Island miteinander verbindet und als das längste überdachte und außenstehende Rolltreppensystem der Welt bekannt ist, wählen konnten. Übrigens ist in ganz Hongkong Linksverkehr!

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Am Besten kauft ihr euch eine Oktopus Karte, die ihr mit einem von euch ausgewählten Betrag aufladen könnt. Jene wird von allen Transportmitteln als Zahlungsmittel akzeptiert.

Sprachen in Hongkong:
In Hongkong wird überwiegend Chinesisch und Englisch gesprochen, außerdem verwendet man traditionelle Schriftzeichen, sodass die Namen der meisten Läden und Restaurants aus leuchtenden Schriftzeichen bestehen, was das ein oder andere Mal für etwas Verwirrung auf knurrendem Magen sorgte. Neben Chinesisch und Englisch wird in Hongkong außerdem Japanisch als dritthäufigste Sprache gesprochen. Mit halbwegs gutem Englisch hat man in jedem Fall keine Probleme in Hongkong.

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Essen in Hongkong:
Wer gerne asiatisch isst, wird in Hongkong glücklich, denn hier gibt es so ziemlich alles, was den Gaumen erfreuen kann. Nur nach sehr scharf gewürzten Gerichten sucht man vergeblich. (Nicht, dass ich damit ein Problem gehabt hätte…)

Besonders zu empfehlen sind die kantonesischen Süßspeisen, die man im sonstigen China nirgends finden kann. Ganz beliebt sind unter Anderem sogenannte Dim Sum, welche klassischerweise in Dampfkörben aus Bambus gereicht werden. Die runden, gefüllten Teigtaschen gibt es sowohl als süße Variante, als auch mit Fleisch und Fisch in herzhafter Variante.

Außerdem solltet Ihr in jedem Fall mal Egg Waffles probieren, fluffig-knusprige, süße Eierwaffeln in verschiedensten Geschmacksrichtungen. Wir hatten unsere bei Mammy Pancake 媽咪雞蛋仔 in der Temple Street. Eine weitere köstliche Eierwaffel genossen wir in der Peak Galleria auf dem Victoria Peak bei THE PEAK SNACKS in der Geschmacksrichtung Peanut Butter. Dazu tranken wir einen sogenannten Bubble Tea, welcher sich als schwarzen mit Fruchtsirup gesüßtem Tee entpuppte, der mit einem dicken Trinkhalm getrunken wird. Das Besondere an dem Getränk sind die zugesetzten farbigen Kügelchen aus Tapioka oder einer anderen Speisestärke, bzw. den Popping Bobas, Kügelchen aus Alginat mit einer flüssigen Füllung, die beim Zerbeißen platzen.

Wer mit asiatischer Küche gar nichts am Hut hat, wird auch nicht verhungern, denn in in Lan Kwai Fong und SoHo in Central, sowie an der Lockhart Road in Wan Chai gibt es überwiegend westlich orientierte Lokalitäten, sowie Mc Donald´s und Co.

Einkaufen:
Hongkong ist ein wahres Shopping-Paradies! Besonders Schnäppchen-Jäger wie ich kommen hier auf ihre Kosten. Ihr müsst in jedem Fall die zahlreichen Nachtmärkte, wie den Ladies Market in Mongkok oder den Temple Street Market in Kowloon besuchen. Dort könnt ihr einfach alles erstehen; von Repliken, über Schuhen, Handtaschen und Lego Spielzeug. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt. Und niemals das Handeln vergessen!

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Symphony of Lights:
Was Ihr auf keinen Fall verpassen solltet, ist die Licht-Show Symphony of Lights, die jeden Abend auf beiden Seiten des Victoria Harbour in Central und Kowloon stattfindet und komplett kostenlos ist. An der Licht- und Laser-Show nehmen  über 40 Wolkenkratzer und Hochhäuser teil und es wird passende Musik dazu eingespielt. Die Idee dahinter ist, die Vielfalt und Energie Hongkongs zu präsentieren. Die Show findet jeden Abend um 20 Uhr statt und am besten zu sehen ist sie von der Tsim Sha Tsui Uferpromenade. Außerdem auch von einem Boot auf dem Wasser (bei einer Hafenrundfahrt oder einer Fahrt mit der Star Ferry).

Der Tian Tan Buddha:
Mein persönliches Highlight war unser Ausflug zum Tian Tan Buddha, der auf Lantau Island von einer üppigen Berglandschaft umgeben ist und ca. 34 Meter hoch ist. Erreichen könnt Ihr ihn über den Sessellift Ngong Ping 360, hier ein kleiner Tipp: nehmt die Crystal Cabine, dort besteht die ganze Kammer aus Glas und wenn Ihr keine Höhenangst habt könnt Ihr über den Boden schwebend das vorbeiziehende Tal bewundern!! Wenn ihr dann angekommen seid, müsst ihr noch 268 Stufen zum großen Buddha erklimmen, aber Ihr werdet mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Berge und das Meer verwöhnt.

Victoria Peak:
Die Aussicht vom Victoria Peak war einer der unglaublichsten, die ich jemals erblicken durfte. Nach Bangkoks und Singapurs Skyline auf jeden Fall meine drittliebste Kulisse.
Am besten fahrt Ihr nachmittags hoch, dann seht Ihr die Kulisse einmal im Hellen, bei Sonnenuntergang und bei Nacht, wenn Ihr lang genug bleibt! Hoch zum 379 Meter hohen Victoria Tower kommt Ihr entweder mit dem Bus, was kostengünstiger und auch weniger Wartezeit bedeutet, oder aber Ihr nehmt die Peak Tram, für die Ihr bis zu 2,5 Stunden anstehen müsst. Das Ticket für hin-und zurück kostet ca. 52 Hongkong Dollar pro Person. (umgerechnet sind das ca. 5,70€)
Das Besondere an der traditionellen Peak Tram ist die optische Illusion, die bei der Fahrt für den Passagier entsteht. Wenn Ihr den Berg schräg aufwärts gefahren werdet, scheinen die Hochhäuser auf der rechten Seite Richtung Peak zu fallen. Die University of Hongkong hat herausgefunden, dass die Illusion durch die Veränderung der subjektiven Vertikalen hervorgerufen wird, die durch die gekippte visuelle Umgebung und die zurückliegende Körperposition des Passagiers verursacht wird.

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Von dort oben habt Ihr einen Wahnsinns-Ausblick über Kowloon und die meisten Teile Hongkongs.

Auf dem Victoria Peak haben sich übrigens die reichsten Bewohner Hongkongs angesiedelt. Früher war der Peak bevorzugtes Wohngebiet für die Kolonialherren und auch heute heißt es dort: je höher desto teurer!

Montane Mansion:
Ein beliebter Drehort in Hongkong ist in den letzten Jahren ein Ort namens Quarry Bay. Dort gibt es einen ganz bekannten Architekturkomplex, der aus fünf miteinander verbundenen Gebäuden besteht. Dieser Komplett wird unter den einheimischen auch als „Monster-Building“ genannt und gilt als der Instagram-Spot schlechthin. Als wir morgens dort ankamen, trafen wir die Massen an Touristen bereits alle mit Selfie-Sticks ausgerüstet vor den hiesigen Fassaden. Im Hof zwischen den Gebäuden hatte man die Illusion, man stünde in einem riesenhaften Gefängnis und man konnte die Dichte der Stadt Hongkongs fantastisch auf sich wirken lassen. Am besten kommt Ihr über die MTR Station Quarry Bay Ausgang A zum Montane Mansion.

Sky 100:
Wenn Ihr eine 360 Grad rundum Aussicht über Hongkong haben wollt, könnt Ihr diese auf dem 100. Stockwerk des International Commerce Centre in West Kowloon genießen. Jene ist die höchste Aussichtsplattform in Hongkong mit 393 Meter über dem Meeresspiegel und Ihr erreicht Sie mit Hochgeschwindigkeitsaufzügen, welche die Strecke vom Eingang im zweiten Stock bis zum 100. Stockwerk innerhalb von 60 Sekunden zurücklegen. Oben angekommen ist selbst der Rundgang fernab der großen Fensterfassaden ein Highlight, denn Ihr werdet durch  einen Time Tunnel geleitet, der in den wunderschönsten Lila- und Blautönen glitzert, der Boden besteht aus Glas und unter diesem befindet sich ein Modell der Gebäude Hongkongs, welche sogar beleuchtet werden. Alles wirkt sehr surreal und bereitet Euch optimal auf den unglaublich realen und gleichzeitig surreal wirkenden, paradoxen Blick über Hongkong und seine überwältigende Skyline vor. Hier werdet Ihr auf die offizielle Webseite der Aussichtsplattform des International Commerce Centre Hongkong geleitet.

Man Mo Tempel:
Der Man Mo Tempel ist der älteste Tempel Hongkongs und befindet sich auf Hongkong Island auf halben Weg auf den Victoria Gipfel. Besonders beeindruckend sind die riesigen Räucherspiralen an den Decken. (Nehmt euch beim Fotografieren in Acht, hier kann jederzeit Asche runterfallen!). Dort gibt es auch eine Glocke aus Bronze, die im Jahr 1847 gegossen wurde und die Tradition verlangt, dass Besucher dreimal mit einem hölzernen Stab gegen das Äußere der Glocke schlagen. Damit sollen Streitigkeiten, die auf die Qing-Dynastie zurückzuführen sind zwischen Menschen vertrieben werden.

Central Mid-Levels Escalator:
Der Central Mid-Levels Escalator ist das längste überdachte außenstehende Rolltreppensystem der Welt. Es besteht aus 23 hintereinander gestaffelten Rolltreppen und Förderbändern mit insgesamt über 800 Metern Länge. Mit diesem überwindet Ihr über 135 Höhenmeter und er verbindet die Stadtteile Central und Mid-Levels auf Hongkong Island miteinander. Der Central Escalator ist komplett kostenfrei, aber er fährt, je nach Uhrzeit, immer nur in eine Richtung. Von 6 bis 10 Uhr morgens fährt die Rolltreppe von den Mid-Levels hinunter nach Central und von 10:30 bis 24 Uhr fährt sie wieder hinauf. Neben den Rolltreppen verläuft auch ein normaler Gehweg für Personen, die in die andere Richtung wollen. Eine komplette Fahrt dauert ca. 20 Minuten!!!

Ich hoffe, Ihr konntet diesen Beitrag sinnvoll für Eure nächste Hongkong Reise nutzen! Falls Euch noch etwas einfallen sollte, dass ich auf jeden Fall ergänzen sollte, schreibt mir das gern in die Kommentare, da würde ich mich wirklich drüber freuen, genauso wie ein Feedback Eurerseits, wie sehr Euch mein Beitrag gefallen hat.

Bis bald, Eure Jasmine!


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