Interrail Tag 2: Straßburg

Mir fehlen die Worte…Straßburg ist unglaublich! Die Straßen sind so sauber und die Architektur ist geprägt von mittelalterlicher Gotik. Im Stadtgebiet wohnen etwa 640.000 Einwohner aber man merkt es nicht, die Straßen sind weder überfüllt noch laut. Alles strahlt eine solch unbeschreibliche Eleganz aus, dass man sich einfach dekadent fühlen muss, wenn man über das seichte, saubere Pflaster der traditionellen Gassen schreitet.

Am Bahnhof Straßburg angekommen nahm ich den Bus 100, der mich mit meinem Interrail Ticket ausnahmsweise umsonst mitnahm. (Normalerweise muss man Busse etc. extra zahlen, denn diese sind nicht im Interrail Ticket enthalten. Trotzdem, wenn man lieb fragt und sich dumm stellt, kommt man auch mal umsonst mit) 🙂

Mein erster Stop war das Katzencafé Chatperlipopette wo ich jede Katze einmal mit „Bonjour!“ begrüßte und sie an meinem Latte Macchiato schnüffeln ließ. Das Café war sehr urig eingerichtet, ganz so wie viele andere Katzencafés. Etwas ältlich, als wäre man zu Besuch bei Oma, der Katzennärrin. (Ich in 50 Jahren!) Ich fühlte mich nach Eintritt ins Katzenparadies einfach direkt unendlich wohl und wollte mich am liebsten auf einem der Sofas mit einer (oder mehr) Katzen im Arm lang machen und eine Weile dösen. Das wusste aber sowohl mein Kaffee, als auch mein Tatendrang, Straßburg zu erkunden, zu verhindern.

Schweren Herzens verließ ich also meine wunderbaren, pelzigen Freunde aus Straßburg und machte mich auf den Weg zum Gutenberg Platz. Generell kann ich an dieser Stelle schon sagen, lässt sich alles super einfach zu Fuß erreichen und die Stadt ist wirklich sehr besucherfreundlich, denn alle paar Meter gibt es Schilder, die auf Sehenswertes hinweisen. Am Gutenberg Platz angekommen bewunderte ich das traditionelle Karussell, das sich einfach wunderbar in die Kulisse der darum liegenden Villen und Fachwerkhäuschen einfügte.


Nur ein paar Meter weiter überraschte mich dann die Straßburger Münster, eine bombastische Kirche, die einfach jede andere in den Schatten stellte. Ich war begeistert von dem riesigen Sandsteingebäude und zu gern hätte ich diesen Moment mit jemandem geteilt. Die Kathedrale hätte ich auch von innen besichtigt, wenn ich nicht so viel Gepäck dabei gehabt hätte. Laut Reiseführern soll man nach dem Erklimmen der ca. 330 Stufen eine wunderbare Aussicht über Straßburg haben!

Jetzt konnte ich endlich in mein Hotel einchecken, dass ich mir zwei Tage zuvor via Expedia.de gebucht hatte. Von der Lage her kann ich das Hotel Victoria wirklich empfehlen, denn man erreicht den Bahnhof innerhalb von wenigen hundert Schritten und sowohl die Straßburger Münster als auch Petite France kann super einfach zu Fuß erreicht werden. Allerdings habe ich die Nacht über kaum ein Auge zu getan, da die Straße einfach zu laut und die Zimmer zu hellhörig waren. Durch die Gaststätten in der Straße sind auch um drei Uhr nachts noch Musik und grölende Leute zu hören. Und ich war mitten in der Woche dort! (Wie feiern die denn am Wochenende?!)

In jedem Fall empfehle ich Euch, durch Petite France zu spazieren. Das Viertel ist unglaublich romantisch, Ihr könnt an der Ill entlang gehen und am Ufer sitzen. Besonderes Highlight ist der Vauban-Staudamm auf dem Ihr sogar drauf dürft. Hier gibt es eine wirklich schöne Aussicht über das historische Viertel zu genießen!

Morgen geht es für mich weiter nach Paris! Von dort melde ich mich dann wieder.

Eure jasmineistraveling


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