Wuppertals Highlights

Für mein Studium bin ich 2015 nach Wuppertal gezogen, was soll ich sagen? Das ist tatsächlich keine besonders schöne Stadt. Dennoch denke ich, es hätte mich auch schlimmer treffen können. Hier ist wenigstens ab und zu etwas los! Von den Festen, an denen ich durch meinen unbeliebten Wohnort partizipieren durfte und welche ich davon weiterempfehlen kann, werde ich Euch heute in diesem Beitrag berichten! Außerdem werde ich ihn immer wieder aktualisieren, wenn ich z.B. auf neue Festivitäten gestoßen bin, viel Spaß beim Lesen!

Vohwinkeler Flohmarkt
Luisenfest
Ölbergfest
Elberfelder Cocktail
Langer Tisch Barmen
Trassenrave
Trassenjam

Der Vohwinkler Flohmarkt

Der Vohwinkler Flohmarkt ist eine richtige Traditionsveranstaltung. Seit 1971 lockt er jedes Jahr Hunderttausende Besucher von ganz Deutschland nach Wuppertal. Immer an einem Sonntag im September tummeln sich die Flohmarktstände unterhalb der Schwebebahngleise und verführt auf einer Strecke von ca. 3 Kilometern zum Erwerb von Trödelkram aller Art.

Das Luisenfest

Das Luisenfest mag ich persönlich besonders gern. Mittags und Nachmittags hat man die Möglichkeit, Gebrauchtes zu erstehen, meist von Privatleuten, die ihren Flohmarkt Stand direkt vor ihrer Haustür platzieren können. Mehrere Bühnen verteilen sich im gesamten Luisenviertel und natürlich gibt es alle paar Meter einen Stand mit Cocktails, Bier und Co. Auch die Bars und Cafés erfreuen sich über den Zulauf von potentiellen Gästen, sie haben Türen und Fenster geöffnet und spielen ebenfalls laut Musik, stehen oft mit einem separaten Stand vor ihrem Lokal, um Getränke für die vorbeilaufende Menge anzubieten. Abends verlassen Familien mit Kindern das Luisenviertel, um Platz für junge Studenten zu machen, die jetzt erst richtig auf ihre Kosten kommen. Balkone und Terrassen werden sowohl von Privatpersonen als auch von hinteren Bars und Lokalen geöffnet, jetzt kann man überall tanzen. Die Straße leuchtet von überall her und fetzige Musik angesagter DJ´s mischt sich mit dem Gelächter junger Menschen. Ein Durchschreiten der Straße ist nicht mehr so ohne Weiteres möglich. Das Gedränge verlangt nach Tuchfühlung, um überhaupt voran zu kommen. Das Spektakel zieht sich bis weit nach Mitternacht und immer mal wieder treffen Studenten auf Kommilitonen, Freunde und Bekannte, es wird abermals angestoßen und nach zahlreichen Besuchen an verschiedensten Lokalständen zieht es die Meute in den nächstbesten Club, damit die Stadtreinigung die Spuren des Festes irgendwann beseitigen kann.

Das Ölbergfest

Auf dem Ölburgfest stellen die Anwohner ihre Sofas vor die Haustür und in den Garten, sie machen Musik und laden zu sich ein, um aus Büchern vorzulesen oder Selbstgekochtes, Kaffee und Kuchen anzubieten. Insgesamt ein sehr familiäres, individuelles Fest, dass die Nachbarschaft zusammenbringt. Zum Abschluss gibt es ein großes Feuerwerk.

Elberfelder Cocktail

Ein weiteres Fest, das ich jedes Jahr mit großer Freude erwarte. In dem Stadtteil Elberfeld, das allgemein als die Innenstadt/City Wuppertals fungiert, werden Cocktailstände verschiedenster Anbieter in exotischem Ambiente angeboten. Es gibt außerdem zahlreiche Stände, die die Besucher mit individuellen Gütern beglücken, darüber hinaus gibt es für die kleineren Besucher einige Kirmesstände, unter Anderem ein Kettenkarussell und zahlreiche Wurf- und Angelbuden. Dieses Fest wird über drei Tage lang gefeiert, aber seinen Höhepunkt hat es natürlich am Samstag Abend. Da sind die besten Acts auf der Bühne und man trifft eine ganze Schar von jungen Leuten, die mit ihren neonfärbenden Cocktail-Armreifen die Straßen unsicher machen.

Langer Tisch Barmen

Den langen Tisch habe ich dieses Jahr zum ersten Mal erleben dürfen, dieses Großevent ist nämlich nur alle vier Jahre. Dieses Jahr wurde hier der 90. Geburtstag der Stadt bei sage und schreibe 34 Grad Celsius gefeiert. Die befahrbare Straße in Barmen wird abgesperrt und auf den Parkflächen von Netto, Lidl und Co. werden zahlreiche Bühnen aufgebaut, die ganz unterschiedliche Musikstile spielen. Läuft man die berüchtigte B7 also ab, ändert sich alle paar Schritte die Musikrichtung und man kann dort halt machen, wo es einem am besten gefällt. Dieses Jahr hat der Lichtkünstler Gregor Eisenmann viele tolle Lichtinstallationen auf verschiedensten Gebäuden projizieren und präsentieren können. Außerdem durfte ich einigen Poetry Slammern zuhören und habe mit Freunden aus ganz Deutschland auf verschiedensten Vorplätzen gefeiert und getanzt!

Hier ein kurzes Video des Stadtmarketings

Der Trassenrave

Am Marker Bahnhof gibt es die sogenannte Utopiastadt, direkt an der relativ neuen Trasse, die gerade von Fahrradfahrern und Inline Skatern wegen ihrer 22 Kilometer langen, autofreien Strecke sehr beliebt ist. Das urbane Industriegefilde wird bei gutem Wetter zu einem Open-Air Festival der ganz besonderen Art, Highlight ist das große Zirkuszelt, unter dem sich ein riesenhafter Dancefloor befindet. Hier kann man sich von House und Techno Musik beschallen lassen und im Anschluss gibt es eine Aftershow-Party im U-Club, die wetterunabhängig jedes Jahr stattfindet.

Der Trassenjam

Ähnlich wie der Trassenrave wird auch hier unter einem Zirkuszelt am Marker Bahnhof gefeiert, allerdings zu Reggie und Co. Es gibt afrikanische Köstlichkeiten zu erstehen, welche man in einem abgegrenzten Bachbereich genießen kann. Auch hier ist gutes Wetter eine Voraussetzung, aber die Aftershow-Party im U-Club findet in jedem Fall statt.


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